Tag 18

Da die Zahnklinik heute auch geöffnet hat sind wir in der Früh per Pikipiki unseren Kollegen Ivan unterstützen gegangen. Die Sisters sind mit selbstgebastelten Girlanden und Schleifen in die Stadt gefahren, da heute der Bischof verabschiedet wird. Für uns war es ein Vormittag wie jeder andere, die Patienten scheuen sich hier nicht, auch wenn es Samstag ist. Zwischendurch kam der Physiotherapeut der Klinik vorbei, ein sehr entspannter Mensch. Falls wir nicht genug Zähne ziehen könnten wir gerne bei ihm vorbeischauen und eine sportliche Runde auf dem Fahrrad drehen. Das Angebot haben wir dankend abgelehnt, ist sowieso schon viel zu heiß hier (deutlich wärmer als in Kisii). Trotzdem konnte ich Mareike nicht davon abbringen den 4km Heimweg zu Fuß zu bewältigen. Mit der Sonne im Nacken sind wir entlang der Straße zum Konvent gelaufen. Als wir von einem Laster überholt wurden ist mir nochmal klar geworden, was für eine Feinstaubbelastung hier in der Luft liegen muss. Am Straßenrand gab es mehrere kleine Geschäfte, die meisten verkaufen Gemüse und Obst. Dazwischen gab es Auto- und Metallverarbeitungswerkstätten, geschweißt wird hier mit Sonnenbrille.
Zuhause angekommen wurden wir mit Bohnen-Mais-Eintopf, Kartoffeln und Avocado-Bananensaft versorgt. Nachmittags ging es ans Klamotten waschen, dies war relativ simpel im hauseigenen Waschraum zu erledigen. Für morgen ist eine Tour in den Mount Elgon Park geplant, vielleicht können wir dort eine Höhle besichtigen. Die Hotline hat eigentlich mehr Fragen aufgeworfen als beantwortet, wir sollen morgen einfach vorbeifahren. Hoffen wir, dass alles klappt, es sind 3h Fahrt bis dorthin.

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