Tag 14

Bevor es zu Simba in die Klinik ging kam noch schnell ein Patient vorbei. Wir haben 5 Brackets wiederbefestigt und die Multibandapparatur nach kenianischer Art bestaunt. Danach ging es auch schon los, der Fahrer wartete bereits auf uns. In der Klinik selbst gingen wir zuerst durch die überfüllten Eingangshallen mit langen Warteschlangen an verschiedenen Schaltern, vorbei an Blutdruckmessstationen. Man merkte schon, dass man sich in einer staatlichen Klinik befindet. Schließlich erreichten wir die Zahnklinik (kombiniert mit der MKG Chirurgie), dort wartete Simba bereits auf uns. Während des Vormittages haben wir 5 Patienten untersucht und deren Diagnosen erläutert. Er war sehr bemüht uns etwas beizubringen und dies möglichst an den Patienten zu erläutern. Leider fahren wir morgen früh schon nach Bungoma, vielleicht ergibt sich, wenn wir zurückkommen, die Chance ihm im OP zu assistieren.
Nachmittags kamen dann die zwei Endo Patienten, einer für Mareike und einer für mich. Rö Mess und aufbereitet, gefüllt wird von unseren Kollegen. Danach gab es noch eine kurze KFO Beratung und schließlich sind wir in Richtung Bushaltestelle marschiert. Eigentlich war der Plan noch etwas trinken zu gehen, aber Davine hat das Ambiente unseres Straßenliquid Store mit Hinterkammer nicht ganz so gut gefallen, sie meinte man bekommt da Tuberkulose. Also habe ich nur etwas Bier gekauft und wir haben uns auf den Rückweg gemacht. Heute ist übrigens der Tag, an dem Lena den neuen Spitznamen „smiling machine“ bekommen hat. Dies ist der Tatsache geschuldet, dass sie immer gut gelaunt ist (laut Davine). Wir packen jetzt unsere Sachen, mal schauen was morgen in Bungoma abgeht. Man ist schon etwas traurig Kisii mit den ganzen bekannten Gesichtern hinter sich zu lassen, in zweieinhalb Wochen sieht man sich wieder.

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