Tag 10

An so einen Tagesablauf könnte ich mich gewöhnen. Morgens aufstehen, Frühstücksbuffet mit Pancakes, Würstchen, Toast, gebackene Bohnen, Spiegeleier. Danach fing das Seminar an, anfangs gab es einen Vortrag über kieferorthopädische Grundkenntnisse zusammen mit relevanten Apparaturen. Daraufhin ging es um orale Pathologien gefolgt von einer Tee-Pause. Natürlich durfte etwas zu essen nicht fehlen, es gab die lokale Arrowroot (hier Nduma) mit Muffins dazu. Wir hörten noch weitere Vorträge über Karies und Fluoridapplikation und konnten unser Wissen in den Diskussionen weitervermitteln. Es hat echt Spaß gemacht sich mit den anderen auszutauschen und deren Sichtweisen zu hören. Nach einem Mittagessen und einem weiteren Tee ging es zu einem kurzen Spaziergang raus. Alle sind cool drauf und ich fand es interessant, auch die Sichtweisen der Zahntechniker aus Kenia zu hören. Diese dürfen hier nämlich ebenfalls behandeln, da es wohl oft vorkommt, dass diese nicht mit den Zahnärzten zurechtkommen.
Nach dem Abendessen wird zusammen Fußball geschaut. Erstaunlich, wie viel die Kenianer über deutsche Fußballmannschaften wissen, auch wenn sie manche Namen nicht aussprechen können. So wird aus Mönchengladbach schnell Moglabatsch. Nach diesem „anstrengenden“ Tag geht es auch schon ins Bett, morgen früh erwarten uns die praktischen Lehrstunden an Patienten.

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